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Darum geht es in der Ausbildung

20.07.2022

Formal ist für den Beruf des Gärtners keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben, in der Regel setzen Ausbildungsbetriebe aber mindestens einen Hauptschulabschluss voraus. Die meisten Azubis besitzen laut der Bundesagentur für Arbeit die mittlere Reife. Im Vorfeld der Ausbildung entscheiden sich angehende Gärtner:innen für eine von sieben Fachrichtungen. Da es sich um eine duale Ausbildung handelt, lernen sie sowohl in ihrem Betrieb als auch in der Berufsschule. 

Insgesamt dauert die Ausbildung drei Jahre, in denen zum Beispiel Wissen in Bodenkunde, Düngerlehre, Pflanzenschutz, Botanik aber auch Wirtschaftslehre vermittelt werden. Je nach Fachrichtung, die man in der Ausbildung gewählt hat, arbeitet man anschließend zum Beispiel in der Gärtnerei, der Baumschule, im Gartencenter oder auf dem Friedhof. Nach abgeschlossener Ausbildung kann man als Gärtner:in selbstverständlich auch weitere Fachsparten kennenlernen und Erfahrungen in den verschiedensten Spezialgebieten sammeln. Dazu können dann auch Tätigkeiten an eher ausgefallenen Orten, wie im botanischen Garten, einer Schlossgärtnerei oder im Zoo gehören.